OASE - Hilfe für Menschen
in Not

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Weihnachtsaktion 2004

26.12., 19.30 Uhr auf dem OASE-Hof: Wunderkerzen zur Abfahrt des OASE-Trucks (Anklicken zum Vergrößern)

1.091 Pakete für Menschen in Not

OASE-Weihnachtstruck ist aus Mitrovica / Kosovo zurück
Aktueller Stand auf dieser Seite

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Das "Logbuch"

Mo., 11.10.: Start unserer Weihnachtsaktion "Weihnachten im Kosovo und anderswo". Infomaterial geht mit Packliste per Post an unsere Kontaktstellen - vor allem im nordbayerischen Raum, Infos hier auf unsere Homepage und gehen per OASE-aktuell-e-Mail und Rundbrief auf den Weg.

Sa., 04.12.: Es sollen wie im Vorjahr 300 Familienpakete in Eigenregie gebackt werden. Der Teenykreis von der Landeskirchlichen Gemeinschaft Hartmannshof und Leute von der Freie Christl. Gemeinde Bethsehel e.V. in See sind gekommen, um die Pakete zu packen. Die Spedition Maul & Jahny in Hersbruck hat uns wieder kostenlos ihre Halle zur Verfügung gestellt, um wieder unsere "Einkaufsstraße" aufzubauen (Bild rechts).

Wer es nicht schafft, ein Paket zu packen, um Menschen in Not eine Freude zu packen, der kann Pakete "adoptieren". Die Kosten sind pro Paket incl. Transport 20 EUR. Spendenkonto

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04.12.04: Pakete packen für unsere Weihnachtsaktion 2004
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Am Mittwoch, 08.12., startet unser Truck zur ersten Tour unserer Weihnachtsaktion ins ehemalige Jugoslawien nach Backi Petrovac in der Provinz Vojvodina. mehr dazu unter aktuell

Donnerstag, 23.12.:

Der OASE-Weihnachtstruck mit den Paketen für notleidende Kindern und Familien im Raum Mitrovica im Kosovo steht seit gestern abend fertig beladen im OASE-Hof. Die Resonanz war super. In Familien, Gemeindehäusern, Schulen und Kindergärten wurden Pakete gepackt. Bei unserer Weihnachtsaktion 2004 sind 1.091 Pakete zusammen gekommen. Das ist wohl neuer Rekord. Ganz herzlichen Dank an alle, die so fleißig Weihnachtspakete für Menschen in Not gepackt oder Geld für Weihnachtspakete gespendet haben !

Wir haben am vergangenen Samstag einen sehr schönen Sattelzug anvertraut bekommen. Das ist uns eine große Ermutigung ! Die Vorbereitung dieses Lastzuges auf unsere bzw. internationale Anforderungen ging nicht so schnell wie gedacht. Der Abfahrtstermin wird deshalb auf Sonntag-Abend, 26.12., verschoben, um alle Reisevorbereitungen - insbesondere Vorbereitung des Fahrzeugs in Ruhe zum Abschluss zu bringen. Der genauer Zeitpunkt für die Aussendung steht noch nicht fest und wird so bald wie möglich oben auf dieser Webseite bekannt gegeben. Wir müssen noch klären, wann das Sonntagsfahrverbot in Tschechien endet. Damit sparen wir die teure Lkw-Maut durch Österreich (240 EUR), von wo wir im Gegensatz zu Tschechien eine Sondergenehmigung bekommen haben.

Abfahrt nach Mitrovica / Kosovo

Sonntag, 26.12., 19 Uhr: Viele sind gekommen, um bei der Aussendung des Weihnachtstrucks mit Ute & Frank dabei zu sein. Hanni stellt die Aussendungsfeier unter Losung des heutigen Tages:

Der Herr ist gerecht in allen seinen Wegen und gnädig in allen seinen Werken.
Psalm 145,17

Nach viel Gebet rollt der Weihnachtstruck mit 19,8 Tonnen Hilfsgütern um 20.45 Uhr bei Nieselregen vom OASE-Hof.

21.40 Uhr, Anruf von Frank : Sie sind am Grenzübergang Waidhaus und warten auf das Ende des Sonntagsfahrverbots in Tschechien (22 Uhr). Bei der deutschen Polizei mussten sie bereits die Sonderfahrgenehmigung vorzeigen. Der Niederschlag hat sich in Schnee verwandelt. Die Straßen sind weiß, aber nicht rutschig.

Montag, 27.12.04
16.20
SMS: "Sind in Ungarn. Alles läuft gut. Die Grenzübergänge (D-CZ, CZ-SK, SK-H) waren problemlos. Gruß Ute & Frank."
21.10
SMS: "Hallo, wir sind bei Budapest. Straße nass bei 3 Grad plus. War soeben im "Gymnastikraum", um meinen Rücken zu regenerieren. Gruß Ute & Frank"
Dientag, 28.12.04
13.00
SMS: "Sind an der Grenze Ungarn. Ersatzrad vom Auflieger wurde trotz Kette und Schloss gestohlen" (s. Bild)
17.00

SMS: Hängen wegen Schreibfehler im Pflanzenschutz-Zeugnis an (serbischer) Grenze fest.Hanni versucht korrigiertes Exemplar zu bekommen und hängt sich sofort ans Telefon. Im Hersbrucker Amt bekommt sie niemand mehr als Telefon, aber in der zuständigen Hauptstelle in Freising ist noch jemand da, der in der Lage ist, den Schreibfehler zu korrigieren. Hanni bekommt das Dokument zugefaxt und schickt es an die serbische Spedition weiter, die die serbische Zollpapiere erstellt.

21.15
SMS: "Sind bei Spedition. Nichts rührt sich. Pflanzenschutz-Doktor hat bereits die Musterpakete angeschaut. Warten bei der Spedition angeblich noch auf Radiologen."
23.40
SMS:"Hi Uwe. Sind durch die Grenze. Samuel weiß Bescheid. Das Original Fito-Papier (Pfanzenschutzzeugnis) muss in spätestens 7 Tagen beim Zoll sein. Gruß Ute." Der leere Platz für das Ersstzrad. Es wurde incl. Halterung in Ungarn gestohlen. (Aufnahme von Frank mit Foto-Handy)
Mittwoch, 29.12.04
9.40
SMS: "Sind in Novi Sad beim Zoll. An der Tankstelle wollte man uns nur 50 Liter Diesel geben, da die Raffinerie streikt. Aber nach viel Jammern haben sie den Lkw doch voll getankt. Heute Nacht war es nach der Grenze sehr nebelig. Man konnte kaum etwas sehen. Aber Gott sei Dank ist nichts passiert. Gruß Ute & Frank."
Wenn in Novi Sad entzollt ist, geht es nach Backi Petrovac zum Lager des KES-Zentrums. Dort wird Ware für KES abgeladen und Ware für Mitrovica wieder aufgeladen.
13.45

SMS: Sind immer noch beim Zoll. Ab 1. Januar muss auch in Serbien Zoll gezahlt werden.

14.00
e-Mail von Jaroslav, dem Direktor von KES: Frank und Ute mussten am Zollhof in NOvi Sad noch extra warten, weil a) das Computersystem nicht funktionierte und b) weil so viel Betrieb ist sogar um diese Zeit des Jahres. (Samuel.
14.35
SMS: "Fahren jetzt nach Backi Petrovac" (zum KES-Lager)
  Beim Lager des KES-Zentrums in Backi Petrovac wurde unter Leitung von Samuel die Waren für KES abgeladen und Ware für Mitrovica wieder aufgeladen. Morgen früh fahren Ute und Frank weiter nach Mitrovica / Kosovo
Donnerstag, 30.12.04
7.20
SMS: "Haben bei Samuel geschlafen und sind jetzt wieder unterwegs. Der Lkw war gestern um 20 Uhr umgeladen. Gruß Ute & Frank"
11.25

SMS: "Noch ca. 100 km bis Nis" Sie sind also hinter Belgrad auf der Autobahn nach Südserbien unterwegs. Bei Nis verlassen sie die Autobahn nach Westen Richtung Kosovo-Grenze.

14.30

SMS: "Noch 15 km bis zur Kosovo-Grenze"

17.15
Anruf von Frank. Die Grenzabfertigung verlief sowohl auf der serbischen wie auf der Kosovo-Seite ohne Probleme. Allerdings haben die Kosovaren trotz Protest den Abschluss einer Kfz-Versicherung verlangt. Jetzt stehen Ute & Frank im "Terminal" nahe der Grenze und warten auf die Entzollung. Dazu müssen sie bis morgen früh warten. Da das Ersatzrad in Ungarn gestohlen wurden, hoffen und beten sie, dass alle sechse Reifen des Aufliegers halten.
Freitag, 31.12.04
12.00
SMS: "Preist den Herrn. Die Zollabfertigung ist geschafft. Entgegen meiner Befürchtung lief es besser als vor einem Jahr in Mitrovica. Der Herr hat einen Spediteur geschickt, der deutsch spricht und der sich schnell und gut um unsere Papiere gekümmert hat. Der Zoll hat kaum etwas von der Ware sehen wollen, der Doktor gar nichts. Uns geht es gut. Wir fahren jetzt weiter nach Mitrovica. Gruß. Ute"
13.40
SMS: "Wir sind auf dem Gelände von "Haus des Lachens" (in Mitrovica)

 

Ankunft beim "Haus des Lachens" in Mitrovica, Kosovo (OASE-Archiv-Foto)

Samstag, 01.01.05

Anruf von Frank um 20.35: Ute & Frank sind heute in das Dorf im Süden des Kosovo nahe der mazedonischen Grenze gefahren, aus dem Ilber, ein in Hersbruck lebender Kosovo-Albaner stammt. Sie haben dort 40 Weihnachtspakete (Schuhkartons) an Kinder verteilt. Frank erzählt von einer Familie mit vier Kindern, zwei große (18 - 20) und zwei kleine, wo der Vater gestorben ist und die Mutter weggelaufen ist. Frank & Ute haben viele Kinder beschenken können, die noch nie ein eingepacktes Geschenk gesehen haben.

Morgen wird der Lastzug entladen, und dann beginnt das Verteilen von Familienpaketen.

Sonntag, 02.01.05

Anruf von Ute um 21.15 Uhr : Um 8 Uhr wurde mit dem Abladen unseres Lastzuges begonnen. Da ca. 8 Helfer dabei waren, ging alles ziemlich schnell. Den Trafo haben sie gleich mit dem Auflieger zur Landwirtschaftsschule gefahren. Da kein Gabelstapler zur Verfügung stand, war das Ausladen des über eine Tonne schweren Trafos etwas abenteuerlich aber ohne Probleme. Anschließend waren Ute & Frank zum Gottesdienst der amerikanischen Mitarbeiter und einiger Kosovaren.

Morgen, Montag, wollen Ute & Frank den Laden von Bill & Carol anschauen, wo Teigwaren hergestellt und verkauft werden. Sieben Frauen haben dadurch Arbeit. Das Mobiliar für diesen Laden haben wir vor einem Jahr gebracht.

Dienstag, 04.01.05

SMS um 15.15 Uhr : Wir sind wieder unterwegs (über Serbien Richtung Heimat). Wir hatten eine sehr gute Zeit in Mitrovica und haben viele Familien besucht. Gruß. Ute.

17 Uhr : Ute & Frank bittet um Klärung, ob am 6. Januar in der Slowakei oder Tschechien Fahrverbote bestehen.

Mittwoch, 05.01.05

SMS um 9.45 Uhr : Wir sind an der serbisch-ungarischen Grenze (Horgos-Röszke).

Heute sollten sie es bis 24 Uhr durch Ungarn und durch die Slowakei schaffen. In der Slowakei ist morgen, 06.01. von 0 - 22 Uhr Lkw-Fahrverbot, in Tschechien jedoch nicht. Wenn Ute & Frank die Nacht in Tschechien schlafen, könnten sie Donnerstag-Abend wieder in Hersbruck einlaufen.

SMS um 20.50 Uhr : "Sind bei Brno. Gute Nacht."

Sie sind also in Tschechien und damit rechtzeitig vor Mitternacht und dem Feiertagsfahrverbot durch die Slowakische Republik durch. Super "Timing".

Donnerstag, 06.01.05

SMS um 15 Uhr auf Anfrage, wo sie sind: "Sind bei Pilsen" (Tschechien, es sind es noch 60 km bis zur Deutschen Grenze. In drei Stunden könnten sie da sein).

Anruf von Frank um 17.10 Uhr. Sie sind über den Grenzübergang Waidhaus wieder nach Deutschland eingereist.
Gegen 19 Uhr dürften sie in Hersbruck sein.

Und so war es auch. Bei den vielen Erzählungen von Frank und Ute bei Pizza und Tee konnten wir immer wieder feststellen, dass sich der Psalmvers, mit dem wir sie am 2. Weihnachtstag ausgesandt haben, auch bei diesem Transport erfüllt hat: "Der Herr ist gerecht in allen seinen Wegen und gnädig in allen seinen Werken." (Psalm 145,17)

Die Fahrer  

Ute und Frank Faas aus Altentann im Nürnberger Land

Ute und Frank kurz vor der Abfahrt  

Die Reiseroute

Hersbruck - Prag (CZ) - Bratislawa (SK) - Budapest (H) - Szeged - Röszke/Kelebija ( Grenze H/YU ) - Novi Sad (YU) - Belgrad - Nis - Pristina - Mitrovica (Kosovo, YU) und zurück.

Das Ziel

Mitrovica 35 km nordwestlich von Pristina.

Auch 5 Jahre nach dem Kosovo-Krieg geht ein tiefer Riss durch die Stadt Mitrovica: Auf der einen Seite des Flusses Ibar lebt die albanenische Bevölkerung und auf der anderen die Serben. Seit diesem Jahr ist Peter Luft wieder in Mitrovica, um den Menschen etwas über Gottes Liebe und Vergebung auf ganz praktische Art weiter zu geben.

Große Freude bei den Mädchen über unseren Besuch in MitrovicaPeter Luft ist im Auftrag der Kindernothilfe Duisburg dort, um sich um die Projekte (Kinder- und Jugendzentrum für 130 Kinder, eine Handwerkerschule und ein landwirtschaftliches Ausbildungszentrum) zu kümmern.

Wir freuen uns, dass wir damit wieder einen deutschsprechenden Ansprechpartner vor Ort haben.

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OASE Sparkasse Hersbruck,. Kto: 190 006 668, BLZ: 760 501 01


Autor: Uwe Schütz

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